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Zweite behält die weiße Weste - erneut 0:2 Rückstand gedreht

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In dem bisher schwersten Stück Arbeit zeigte Team II erneut Moral und drehte nach einem frühen 0:2 Rückstand gegen den SSV Welda, wie schon gegen den FC PEL, das Spiel in einen 3:2 Sieg. Matchwinner war Klaus Wilhelms, der den Ausgleich und auch den Siegtreffer erzielte. Zum wichtigem Anschluss traf Andi Oberhoff.

Wenn man zu Gast ist, bringt man meistens Geschenke mit, dieses Gastgeschenk gab es gleich nach dem Anpfiff: die meisten Zuschauer waren noch gar nicht am Platz, da erzielte Welda schon das erste Tor - nach einem verunglücktem Pass in der Abwehr lief der SSV-Stürmer Daniel Brünger plötzlich alleine auf Torwart Thomas Kloidt zu. Kloidt parierte noch glänzend, doch der Ball landete wieder bei Brünger, der diesmal den Ball ablegte und von einem seiner Mitspieler versenkt wurde. Man bekam die Kugel erst langsam unter Kontrolle, Welda baute früh Druck auf und kam bereits nach guten 10 Minuten zum zweiten Treffer. Eine Sonntagsflanke fast von der rechten Mittellinie ging über alle Abwehrköpfe hinweg und landete exakt beim Adressaten - Brünger, der die Kugel gekonnt mitnahm und kaltschnäuzig abschloss. So musste man schon früh der Musik hinterherlaufen..

Doch jetzt schien es, dass Welda sein Pulver erstmal verschossen hatte und nachladen musste, so kam der SV B/N II ins Spiel. Von hinten heraus angetrieben durch Matthes Rebmann, der sich immer wieder in die Vorwärtsbewegung einschaltete, kamen erste Angriffe zustande. Über die schnellen Aussenbahnen, Jan Quere und Andi Oberhoff sollte das Spiel laufen, doch es war noch zuviel Brechstange im Spiel, Angriffe über die Mitte wurden zumeist geklärt und die finalen Pässe auf die diesmal einzige Spitze Manuel Eschenberg kamen nicht durch.

Die erste Gelegenheit den Anschlusstreffer zu erzielen vergab der spätere Doppeltorschütze Klaus Wilhelms, er verpasste aber eine hohe Flanke am zweiten Pfosten nur knapp mit dem Kopf (mit dem Fuß klappte es später besser). Einmal kam der Ball dann doch durch zu Eschenberg, der frei am 5-Meter Raum mit dem Rücken zum Tor stand, doch aus der Drehung heraus traf er den Ball nicht richtig und der Torwart konnte parieren. Doch dann fiel der Anschlusstreffer wie aus dem Lehrbuch, über Ballverteiler Dominik Blume gelangte der Ball zu Matthes Rebmann, dieser schickte Marcell Dürdodt mit einem Zuckerpass auf den Weg zur Grundlinie, von wo er Andi Oberhoff bediente, der zum 1:2 abschloss. 

Zum strategisch günstigem Zeitpunkt - noch vor der Pause - gelang dann Klaus Wilhelms vom linken 16er-Eck ein sehenswertes Tor. Mit seinem starken linken Fuß schoss er hoch ins rechte Toreck zum umjubelten Ausgleich, der Towart ohne Abwehrchance. Bevor es letzlich zum Pausentee ging, kam aber auch Welda noch ein ums andere Mal gefährlich vor das Tor, doch Torhüter Thomas Kloidt bewahrte uns mit einigen Glanztaten vor dem Rückstand. 

Nach der Pause wurde das Spiel zunehmend ruppiger, die Mannschaften schenkten sich nichts mehr und setzten alles auf den Siegtreffer. Dabei ging es manchmal auch mit primitiven Mitteln voran, viele unnötige Diskussionen, kleine Nicklichkeiten, Fouls und erhitzte Gemüter (auch am Spielfeldrand) trugen zum couragierten Spielverlauf nicht mehr allzuviel bei. Dazu wurde nun wohl jede Schiedsrichterentscheidung (ein paar Schiri-Patzer gab es, aber auf beiden Seiten) lauthals in Frage gestellt und jeder wollte es natürlich besser wissen. Zugegeben, dass machte am Ende keinen Spaß mehr. 

Die richtige Antwort fand aber auf dem Platz statt, nach einer Ecke gelangte der Ball über David Oehlschläger zu Klaus Wilhelms, der aus der Drehung zum letzlich verdienten 3:2 Siegtreffer traf. Bevor die Hektik auf dem Platz nun noch einmal fast zum Höhepunkt kam, hätten Andi Oberhoff (sein Schuss in die kurze Ecke wurde noch abgewehrt), Matthes Rebmann (überlupfte den weit vorm Tor stehenden Keeper, leider übers Tor) und Maxe Krasman (rannte sich im letzten Moment fest) den Sack noch zumachen können. So blieb es bis zum Abpfiff noch spannend, eine Schlussoffensive der Hausherren blieb allerdings weitestgehend aus. Unkonzentriert durfte man trotzdem zu keinem Zeitpunkt werden, denn gegen eine Mannschaft wie Welda kann man unter anderen Umständen durchaus verlieren.

Mit der optimalen Ausbeute von 9 Punkten aus 3 Spielen grüsst die zweite Mannschaft nun als Tabellenführer. Den Sieg gegen Welda muss man nun nächste Woche im Spiel gegen den SV Lütgeneder II vergolden.

 

Aufstellung: Kloidt, Berbüsse, M.Krasman, M.Rebmann, Oehlschläger, Oberhoff, J.Quere (Wagner), K.Wilhelms, Dürdodt (Bruns), D.Blume (Kornhoff), Eschenberg 

 

 

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. September 2008 um 11:18 Uhr  
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